LINDT HOME OF CHOCOLATE

Kunde Lindt Chocolate Competence Foundation

Umsetzung der interaktiven Ausstellung auf 1’500m2

Das «Lindt Home of Chocolate» in Kilchberg (CH) feierte im September 2020 Eröffnung und nimmt die Besucherinnen und Besucher auf eine erlebnisreiche Schokoladentour mit.

Das Expomobilia-Team war für die Realisierung des Ausstellungs- und Innenausbaus des neuen Schokoladenmuseums verantwortlich. Die Ausstellungsstücke vom detailgetreuen Imitat der Minipraline bis zum grössten freistehenden Schokoladenbrunnen der Welt zeugen von künstlerischer Finesse und cleveren, technischen Lösungen.

Wer das Lindt Home of Chocolate durch die weisse Backsteinfassade betritt, findet sich im weitläufigen Atrium wieder. In dessen Zentrum ragt der weltweit grösste, freistehende Schokoladenbrunnen neun Meter in die Höhe. Rund 1.5 Tonnen Schokolade fliessen hier auf und ab. Für den täglichen Wechsel des Schokoladenfilters im Sockel des Brunnens hat das Expomobilia-Team einen Spezialmechanismus eingebaut, der sich mühelos bedienen lässt.

Der Duft nach Schokolade führt noch einen Stock weiter nach oben, zur Schokoladentour. Die interaktive Ausstellung auf 1’500 m2 wurde von Atelier Brückner designt. Das Expomobilia-Team hat die Ausstellungsfläche im September 2019 im Rohbau übernommen und im September 2020 als fertiges Museum an die Lindt Chocolate Competence Foundation übergeben. Planung und technische Entwicklung der interaktiven Ausstellungsstücke haben die Expomobilia-Ingenieure durchgeführt. Teile der Exponate wurden in den eigenen Werkstätten in Effretikon produziert – von der Kakaoplantage und dem 360-Grad-History-Projektionsraum über die Miniproduktionsanlagen bis zum interaktiven Zahlenkosmos.

Den Abschluss der Tour bildet die 10 Meter breite Murmelbahn. Diese haben die Expomobilia-Konstrukteure anhand einer Skizze von Atelier Brückner zuerst am Computer simuliert und so die Laufbahn der Kugeln berechnet. Die Komponenten dafür fertigten Schlosser und Schreiner. Dabei kombinierten sie traditionelles Handwerk mit modernen Techniken wie dem 3D-Druck. Die Grobmontage der Kugelbahn erfolgte in der eigenen Produktionshalle. Das Ingenieursteam konnte so den Aufbau testen und perfekt justieren.